Zwischen Bützow und Sternberg2017-05-12T10:20:48+00:00

Exkursion – Zwischen Bützow und Sternberg

Archäologische Gesellschaft für Mecklenburg und Vorpommern e. V.

Zwischen Bützow und Sternberg

Autorundfahrt mit Wanderstrecken

Gesamtstrecke: 77 km

Start/Ziel: Bützow

Streckeninformation: Bis auf die Strecke von Katelbogen nach Qualitz befestigte Landstraßen.

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1. Herrenhaus Kurzen Trechow

Herrenhaus Kurzen Trechow (Foto: F. Ruchhöft)

Im Ort befindet sich ein von der Familie von Maltzahn im 17. Jahrhundert auf Granitquadern errichtetes Herrenhaus.

2. Burgwall „Hohe Burg“ bei Schlemmin

Burgwall

Auf einen markanten Geländerücken liegt die sehenswerte Burg. Die vermutlich bronzezeitliche Höhenburg ist durch mächtige Abschnittswälle gesichert. An den Flanken verlaufen flache Wälle.

3. Großsteingräber von Katelbogen und Qualitz

Großsteingräber von Katelbogen und Qualitz (Foto: F. Ruchhöft)

Am Weg zwischen Katelbogen und Qualitz liegen zwei sehenswerte Großsteingräber. Der Großdolmen von Katelboden mit seinen großen Decksteinen befindet sich in einer markanten Baumgruppe im Acker nördlich des Weges. Das Grab von Qualitz befindet sich einige 100 m westlich im Acker.

4. Vorgeschichtliche Gräber von Mankmoos

Mankmoos Steintanz (Foto: F. Ruchhöft)

2,5 km westlich von Qualitz befindet sich auf einem Parkplatz im Wald eine Hinweistafel. Dem Waldweg folgend, entdeckt man nach etwa 200 m links das Hünenbett „Steintanz“, 150 m weiter rechts und links des Weges liegen zwei weitere Großsteingräber. Den Weg geht bis zum genannten Abzweig zurück und nutzt diesen über 750 m, bis rechts eine Lichtung zu sehen ist und biegt dann in den schräg links abzweigenden Weg ein. Nach weiteren 750 m rechts haltend erreicht man eine Gruppe sehr schöner Hügelgräber und etwas abseits ein von E. Schuldt ausgegrabenes Hünenbett.

5. Burgstelle von Brüel

Burgstelle von Brüel (Foto: F. Ruchhöft)

Brüel ist ein aus einem Angerdorf hervorgegangenes Städtchen mit einer gotischen Backsteinkirche am Markt. Im Fundament der Kirche ist ein mächtiger Schälchenstein verbaut. Hinter der Mühle, in der „Schulstraße“, steht die ehemalige Schule. Ihre Mauern ruhen auf den Fundamenten der Burg. Hinter dem Haus ist noch das erhöhte Plateau zu erkennen.

6. Burgwall/Museum Groß Raden

Tempel Groß Raden (Foto: F. Ruchhöft)

In Groß Raden befindet sich das Archäologische Freilichtmuseum, wo eine slawische Siedlung und eine Burg rekonstruiert sind.

7. Burgwall Groß Görnow und das Warnowtal

Warnowtal (Foto: F. Ruchhöft)

Von Groß Görnow aus erreicht man, am Ortseingang rechts abbiegend, den Parkplatz am Warnowtal. Die mit Wällen gesicherte frühslawische Burg befindet sich auf einer Anhöhe 500 m weiter nördlich des Parkplatzes. Zugleich lohnt ein Spaziergang durch das Warnowdurchbruchstal.

8. Großsteingrab von Klein Görnow

Großsteingrab von Klein Görnow (Foto: F. Ruchhöft)

Am Ortseingang befindet sich der gut erhaltene Großdolmen. Auf den mächtigen Decksteinen befinden sich Schälchen.

9. Eickhof

Mühle in Eickhof (Foto: F. Ruchhöft)

An der Ruine der Wassermühle befindet sich links im Gehölz ein Burghügel mit neuzeitlichen Fundamentresten. Auf Eickhof saß über mehrere Jahrhundert hinweg die Familie von Lützow, Erblandmarschälle des Landes Mecklenburg. Im benachbarten Eickelberg steht eine gotische Backsteinkirche.

10. Kloster Rühn

Kloster Rühn (Foto: F. Ruchhöft)

Im Ortskern steht das 1233 gegründete Nonnenkloster mit der frühgotischen Kirche sowie Resten der Klausurgebäude.

11. Bützow

Bützow (Foto: F. Ruchhöft)

An der Rühner Straße, in Höhe des Eiscafés Wolf, findet man einen Steg über die Warnow. Jenseits des Flusses etwa 100 m stromabwärts trifft man auf einen mittelslawischen Ringwall. Im Stadtzentrum steht das bischöfliche Schloss mit Bauteilen aus dem Mittelalter und dem 16. Jahrhundert, gegenüber dem baufälligen Hauptgebäude im Krummen Haus befindet sich das Museum. Geht man von der Westseite des Schlosses aus die Straße „Vor dem Rühner Tor“ entlang und biegt vor dem ehemaligen Gesellschaftshaus leicht links in den Fahrweg ein und folgt diesem über 300 m, erreicht man einen gartenbaulich genutzten Hügel, den „Hopfenwall“. Das ist die Stelle der ersten Bützower Bischofsburg.

Diese Exkursion haben die Archäologische Gesellschaft für Mecklenburg und Vorpommern und das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege mit Unterstützung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern erarbeitet.

© Archäologische Gesellschaft für Mecklenburg und Vorpommern